Dieses experimentelle Skulpturenwerk, hergestellt von MX3D und entworfen von Joris Laarman, ist Teil einer Kollektion von Skulpturenschirmen in verschiedenen Größen, Geometrien und Materialien. Sogar Materialübergänge von Bronze zu Stahl sind in Planung. Die computergenerierte Ästhetik der Bildschirme ist nicht nur schön anzusehen, sondern erweitert auch die Grenzen unserer Technologie. Der 3D-Druck in dieser Größenordnung ist Neuland, sodass wir bei der Entwicklung neuer Skulpturen ständig dazulernen. Für jede neue Formensprache wird eine spezifische Strategie entwickelt, wodurch eine große Bibliothek von Strategien entsteht, die in naher Zukunft selbstlernend sein wird.
Nach dem Butterfly Screen – dem zweiten Bildschirm, den wir robotergesteuert gedruckt haben – folgt ein Teil der MX3D-Brücke, die über einem Kanal in Amsterdam installiert werden soll. Das Design des Bildschirms basiert auf dem gleichen Algorithmus, der auch für die Konstruktion der MX3D-Brücke verwendet wurde.
Der Gradient Screen wird vom 27. September bis zum 15. Januar 2017 im Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, im Rahmen einer Einzelausstellung von Joris Laarman Lab: Design im digitalen Zeitalter.