Leichtbau trifft auf architektonische Freiheit dank Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM).
In Zaandam, Niederlande, zeigt ein innovatives Wohnprojekt, wie Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) die Möglichkeiten im Architekturbau neu definieren kann. Im Mittelpunkt des Projekts standen eine maßgeschneiderte Veranda und ein oberer Balken, die das Gewicht der Konstruktion reduzieren und gleichzeitig einen ästhetischen Charakter verleihen sollten – ein perfektes Beispiel dafür, wie die Metall-3D-Drucktechnologie von MX3D sowohl Effizienz als auch Kreativität ermöglicht.
Das Projektteam stand vor einer klaren technischen Herausforderung: Die bestehende Konstruktion des oberen Trägers musste erheblich gewichtsreduziert werden, um die Anforderungen an Tragfähigkeit und Design zu erfüllen. Mit herkömmlichen Fertigungsmethoden war es nicht möglich, das erforderliche Gleichgewicht zwischen mechanischer Festigkeit, Leichtbauweise und optischer Attraktivität zu erreichen.
Um dieses Problem zu lösen, wandten sich die Architekten und Ingenieure an WAAM, eine Technologie, mit der optimierte Geometrien erstellt werden können, die den Materialverbrauch minimieren und gleichzeitig die Festigkeit erhalten. Durch den Einsatz des fortschrittlichen robotergestützten Metalldrucksystems von MX3D gelang es dem Team, das Gewicht im Vergleich zu einem herkömmlich hergestellten Äquivalent um fast 50 % zu reduzieren.
Das Bauelement wurde direkt aus Cortenstahl gedruckt, der aufgrund seiner Festigkeit, Langlebigkeit und natürlichen Verwitterungseigenschaften ausgewählt wurde. Das Material bildet eine charakteristische Schutzoxidschicht, die der Veranda ein warmes, rostfarbenes Finish verleiht, das keine zusätzliche Beschichtung oder Behandlung erfordert.
Dieser Ansatz machte zusätzliche Nachbearbeitungsschritte überflüssig, reduzierte die Umweltbelastung und hob einen der einzigartigen Vorteile von WAAM hervor, nämlich die Kombination von struktureller Integrität mit materieller Ausdruckskraft. Das Ergebnis ist sowohl technisch einwandfrei als auch optisch beeindruckend – ein architektonisches Merkmal, das ebenso gut funktioniert, wie es aussieht.
Das Projekt wurde von der französischen Architektin Julie Fuchs geleitet, die für ihren Fokus auf nachhaltiges, langlebiges Design bekannt ist, in Zusammenarbeit mit J. Felsch, einem Architekten, der sich auf die Umgestaltung monumentaler Gebäude spezialisiert hat. Ihre gemeinsame Vision verband traditionelle architektonische Sensibilität mit modernster digitaler Fertigung und schuf ein Design, das sowohl zeitlos als auch zukunftsweisend wirkt.
Die Veranda zeigt, wie fortschrittliche Fertigungstechniken historische Architektur ergänzen können, indem sie moderne Effizienz und Gestaltungsfreiheit bieten, ohne den historischen Charakter des Gebäudes zu beeinträchtigen.
Eine leichte, nachhaltige und ausdrucksstarke Struktur
- Ein um 50 % leichteres Bauteil
- Eine einzigartige visuelle Identität, die das architektonische Konzept unterstreicht
- Eliminierung zusätzlicher Nachbearbeitungsprozesse
- Direkte Fertigung aus Cortenstahl
MX3D zeichnet sich sowohl durch die Herstellung hochwertiger gedruckter Metallteile als auch durch die Vereinfachung der komplexen Abläufe beim großformatigen 3D-Druck aus. Dies erreichen wir mit MetalXL, unserer eigens entwickelten Software, die speziell darauf ausgelegt ist, den gesamten Prozess der additiven Fertigung mittels Lichtbogen-Drahtschmelzverfahren zu optimieren.
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